Vorweg:
Bitte erwerbt KEINE Molche im Handel, diese sind meist Wildfänge und/oder durch miese Transport- und Haltungsbedingungen extremst vorgeschädigt. Zudem gehen beim Beispiel Cynops orientalis durch dir Massenfänge die Bestände zugrunde... und das obwohl es an sich genügend Nachzuchten gibt.
Haltung:
Wassertemperatur: ca. 20° C, im Sommer werden kurzzeitige Anstiege auf bis zu 30° verkraftet, doch sollten solche Extremwerte vermieden werden.
Becken: Die Hälterung erfolgt in einem Aquaterrarium, in dem 60%-70% dem Wasserteil zufallen sollten. Die allgemeine Gleichung zum Raumbedarf: Gesamtlänge des Tieres in cm x 0,01 = Grundfläche in m2 für 2 Tiere, für jedes weitere Tier ist die Grundfläche um den Faktor 1.25 zu erweitern. Diese Werte sind Mindestanforderungen, es darf also auch ruhig mehr sein. Der Wasserteil sollte gut bepflanzt sein. Wie immer ist für eine gute Abdeckung( z.B. durch Fliegengaze) zu sorgen- auch Cynops orientalis sind Ausbruchskünstler- Ausflüge enden schnell in chronischem Tot. Eine Beleuchtung ist an sich nicht von Nöten, sollte sie doch verwendet werden sind Energiesparlampen am besten geeignet da sie nicht allzu viel Wärme abstrahlen. Filterung ist bei ordentlicher Pflege durch hinreichende Wasserwechsel nicht zwangsläufig nötig, aber zu empfehlen. Dabei ist zu beachten das die Tiere Strömung überhaupt nicht leiden können.
Verhalten/Vergesellschaftung: Cynops orientalis sind ruhige Gesellen die Stress nicht vertragen, somit haben sie (auch wenn jeder Zoo“fachhändler“ das Gegenteil behauptet) NICHTS in einem Gesellschaftsbecken verloren. Man kann sie mit kleinen Garnelen und so ziemlich allen Schnecken die zu den Wasserwerten passen vergesellschaften, eine solche Putzkolonne ist auch sinnvoll. Evtl.- wäre eine Vergesellschaftung mit Kardinälchen möglich, doch bei einem solchen Versuch wäre einzukalkulieren das die Molche langsam sind und evtl. nichts vom Futter abbekommen.
Futter: Adulte Tiere futtern was sie kriegen, auch hier ist wieder von Tubifex und roten Mückenlarven abzuraten. Zur Farberhaltung ist karotinoidreiches Futter nötig, z.B. Bachflohkrebse, die auch ein guter Kalziumlieferant sind.
Überwinterung: Eine direkte Überwinterung ist nicht nötig, eine Absenkung der Temperaturen auf  10°-15° C ist hinreichend. 
Krankheiten: 
Die häufigsten Krankheiten bei Molchen sind Molchpest und Verpilzungen.
Die Molchpest ist eine noch nicht weiter geklärte Erkrankung die sich in Gewebeschwund (besonders an den Extremitäten und am Schwanz) bis auf die Knochen, Apathie, Fressunlust, seltsamen Geruch, Rötungen, gerötete und geschwollene Augen, Blutergüsse im Kopfbereich, Farbänderungen der Haut ins fahle und verschleimter Haut äußern kann. Die einzig wirkenden Mittel sind Antibiotika, demzufolge ist bei Verdacht auf Molchpest unbedingt ein Fachmann aufzusuchen.
Verpilzungen sind weniger dramatisch aber unbehandelt nicht weniger letal. Zur Therapie können Salzbäder ( ca. 1 Esslöffel Salz / Liter ), Tee ( pro 10Liter Beckenvolumen einen Beutel unaromatisierten schwarzen Tee einhängen), Seemandelbaumblätter u.ä. eingesetzt werden, jedoch ist auch hier der Rat eines Fachmanns von Nöten, besonders wenn eine Amputation von Nöten sein sollte. Cynops orientalis Links: