Haltung:

Wassertemperatur: 24° bis maximal 30°(Höchstwert der nicht für längere Zeit gehalten werden sollte)
Becken: Auch wenn die Frösche recht klein sind- die Schnapsidee, wie sie gelegentlich vorkommt, sie in Einmachgläsern oder 12l-Becken zu halten, sollte schnellstmöglich wieder verworfen werden. Die Tiere bewegen sich gerne und wenn sie wollen auch schnell. Mit Becken ab 25 Litern für 4 Frösche lässt sich etwas anfangen. Der Wasserstand sollte möglichst hoch sein , 30cm sind ein guter Wert, auch höhere Distanzen zur Wasseroberfläche werden gut überwunden. Ein Landteil ist nicht notwendig, doch werden Ruheplätze dicht unter der Wasseroberfläche gerne angenommen.
Zur Schaffung dieser Ruheplätze  sind großblättrige Pflanzen gut geeignet, womit wir bei der Bepflanzung wären. Diese sollte relativ dicht sein und gute Versteckmöglichkeiten bieten, ebenso werden kleine Höhlen auch gerne als Verstecke angenommen. Bei der Konstruktion dieser Verstecke sollte unbedingt beachtet werden, dass die Frösche sich gerne in jede Ritze klemmen und so lockere Aufbauten leicht zum Einsturz bringen- was schnell in dezenten Anfällen von Tot enden kann. Den selben Elan legen die Tiere in Sachen Ausbruchsversuche an den Tag, eine dichte Abdeckung ist deshalb unumgänglich, schnell ist ein Frosch entwischt und außerhalb des Beckens vertrocknet. Um trotzdem den nötigen Luftaustausch zu gewährleisten eignet sich eine Abdeckung aus Fliegengaze oder –Gitter hervorragend, mit dieser lassen sich auch Gefahrenstellen an handelsüblichen Abdeckung, wie Kabelschächte abdichten. Eine Beleuchtung ist im Artenbecken nicht unbedingt notwendig, ebenso wie eine Filterung, solange oft genug Teilwasserwechsel vorgenommen werden. Im Gesellschaftsbecken ist sie jedoch unbedingt anzuraten, wobei zu beachten ist das der Filter keine zu große Strömung erzeugt und „froschsicher“ ist, viele Zwerge führte ihr letzter Gang in den Filter.
Verhalten/Vergesellschaftung: Die dämmerungsaktiven Zwergkrallenfrösche sind keine großen Fans von Fischen, für gewöhnlich verweigern sie in fischiger Gesellschaft die Paarung. Jedoch ist die Vergesellschaftung an sich nicht weiter problematisch, solange man keine völligen Rabauken ins Becken gibt, die Frösche sind eher ruhige Gesellen die Trubel und Rempler gar nicht mögen. Fische, Garnelen und Schnecken sind gute Resteverwerter für Froschfutter, und die sind auch relativ nötig will man nicht immer wieder die Futterreste absaugen. Bei kleineren Garnelen und Fischnachwuchs kann allerdings Vorsicht geboten sein, sie könnten als Nahrung angesehen werden, Ringelhänder oder räuberische Fische dagegen könnten den Fröschen zu Leibe rücken.
Futter: Zwergkrallenfrösche sind Karnivore, d.h. sie sind Fleischfresser. Sie verschmähen zwar auch Futtertabletten und Trockenfutter nicht -aber in der Not frisst auch der Teufel Fliegen. Gefüttert werden sollte alle 1 bis 2 Tage, wobei zu beachten ist das die Frösche eher langsame Esser sind und auch schon ihre Zeit brauchen um Futter zu orten, oft sind die Mitinsassen des Beckens schneller und die Frösche schauen in die Röhre. Ich löse dieses Problem indem ich die vergesellschafteten Bettas mit treibendem Flockenfutter beschäftige während das Futter für die Frösche absinkt. Verfüttert werden kann im Prinzip alles was an Frostfutter und Lebendfutter zu erhalten ist –solange es ins Maul passt wird es gefressen. Auf einige Futtermittel sollte man dennoch verzichten: rote Mückenlarven (lebend wie tot, stehen im Verdacht mit der Ballonkrankheit im Zusammenhang zu stehen, besonders lebende Exemplare sind zu meiden da diese bissig bis zu letzt sind -und dieses zuletzt kann selbst im Frosch noch einige Zeit dauern ), Tubifex (die Zuchtbedingungen von Frostfutter sind generell schon unappetitlich, bei Tubifex wird’s oft noch ekliger) und stark salzhaltige Produkte, wie z.B. gehackte Miesmuscheln. Regenwürmer sind eine etwas gewöhnungsbedürftige Mahlzeit für den Halter, da sie oft zerkleinert werden müssen, doch sind sie wichtige Kalziumlieferanten. Meine Tiere verschmähen sie jedoch geschnitten (panische Regenwürmer werden bitter), so das ich statt dessen halbwüchsige Bachflohkrebse gebe, die ebenfalls reich an Kalzium sind.
Krankheiten: 
Häufige Erkrankungen bei Zwergkrallenfröschen sind Verpilzungen. Diese sollten möglichst schnell behandelt werden, in Notfällen kann eine Amputation notwendig werden. Zur Behandlung in Eigenregie sind Salzbäder (1 Esslöffel pro Liter) und Beckenbandlungen mit schwarzem, unaromatisierten Tee ( ca. pro 10Liter Beckeninhalt einen Beutel ins Becken hängen), vorbeugend können Eichenblätter oder Seemandelbaumblätter im Becken helfen - die Frösche nutzen diese auch gerne als Verstecke.
Ebenso weit verbreitet ist die so genannte Ballonkrankheit, ihr Ursachen sind nicht genau geklärt, aber es handelt sich soweit ich informiert bin um virale Infektionen die anscheinend durch Kalziummangel, Verfütterung roter Mückenlarven, und Stress begünstigt/ausgelöst werden.
Von unbeholfenen Eigenversuchen rate ich jedoch stark ab, wie bei jedem Tier ersetzt das Internet nicht den Gang zum Tierarzt.
Hyromenikus spec. Links: