Vorweg:
Die Haltung der Rippenmolche als geschützte europäische Molchart ist meldepflichtig, beim Erwerb sollte unbedingt der Zuchtnachweis gefordert werden.
Haltung:
Wassertemperatur: sollte zwischen 15° C und  ca. 20° C im Schnitt liegen, im Sommer werden auch höhere Temperaturen zeitweise vertragen, jedoch nicht als Dauerzustand.
Becken: Pleurodeles waltl ist mit 20-30 cm Länge einer der größten Schwanzlurche Europas und dieser Tatsache muss im Beckenvolumen Rechnung getragen werden. Die allgemeine Formel zur Bestimmung des Raumbedarfs von Molchen lautet: Gesamtlänge des Tieres in cm x 0,01 = Grundfläche  in m2  für 2 Tiere, für jedes weitere Tier ist die Grundfläche um den Faktor 1.25 zu erweitern. Diese Werte sind Mindestanforderungen, es darf also auch ruhig mehr sein.Rippenmolche leben vorwiegend aquatisch , also kann auf ein Landteil verzichtet werden, doch ist die Einbringung von Ruheplätzen and er Wasseroberfläche ratsam. Hierzu eignen sich Wurzel hervorragend. Lose Steinaufbauten sind zu meiden, die Molche sind recht ruppig und reißen diese evtl. ein- und bauen sich somit ihr eigenes Hügelgrab. Auf starke Strömung stehen die Kameraden nicht besonders, aber eine ausreichende Filterung solle dennoch gegeben sein, da große Molche auch viel Dreck machen, die gelegentlich anzutreffende Meinung, das ein Wasserwechsel alle halbe Jahre reicht ist Nonsens der aus Faulheit resultiert. Auch bei Molchen gelten die üblichen aquaristischen Grundsätze. Molche sind wie alle Amphibien wahre Ruddinis , Ausbrechen eine ihrer leichtesten Übungen, also muss das Becken gut verschlossen sein, Fliegengaze leistet hier gute Dienste, da sie auch den Luftaustausch nicht behindert. Zur Beleuchtung taugen Energiesparleuchten gut, da sie nicht unnötig die Temperatur treiben. Eine dichte Bepflanzung ist sinnvoll, da die Tiere gerne darin Schutz suchen, die Wasserqualität wird verbessert, und evtl. vorhandene Restströmung wird abgefangen. Allerdings überleben zarte Pflänzchen oft die wilden Raufereien ums Futter nicht, robuste Pflanzen wie Vallisneria , Wasserpest und Javamoss jedoch sind gut geeignet.
Verhalten/Vergesellschaftung: Die Tiere sind an sich träge Gesellen, die gemächlich durchs Becken paddeln, doch Neuankömmlinge wie z.B. meine Sumpfdeckelschnecken werden neugierig begutachtet und sobald es Futter gibt verwandeln sich die eben noch friedfertigen Schlafmützen in wahre Fressmonster die sich um die besten Brocken keilen. Ernsthafte Verletzungen sind dabei jedoch nicht zu befürchten. Sie sollten wie alle Amphibien nicht mit anderen artfremden Amphibien vergesellschaftet werden, jedoch sind sie gut mit Schnecken und evtl. kleinen und ruhigen Fischen wie Guppies zusammen zu halten, die gute Dienste als Abfallpolizei tätigen, aber gelegentlich auch mal in einem Molch verschwinden. In einem Gesellschaftsbecken haben sie jedoch nichts zu suchen..
Überwinterung: Da die Tiere aus warmen Gebieten stammen, überwintern sie nicht direkt wie unsere heimischen Arten, doch ist eine Absenkung der Temperaturen im Winter auf ca. 12° bis 16° zu empfehlen.
Futter: Gefressen wird was ins Maul passt und schmeckt. Die üblichen Frost- und Lebendfutter leisten gute Dienste, auf roten Mückenlarven würde ich jedoch vorsichtshalber verzichten, ebenso auf Tubifex. Hühner- und Rinderherz sollen auch gerne genommen werden, doch halte ich nichts von der Verfütterung von Säuger-/Vogelfleisch an Amphibien. Regenwürmer stehen hoch im Kurs, kleinere Exemplare  werden im ganzen verschlungen, größere regelrecht geschreddert.
Krankheiten: 
Die häufigsten Krankheiten bei Molchen sind Molchpest und Verpilzungen.
Die Molchpest ist eine noch nicht weiter geklärte Erkrankung die sich in Gewebeschwund (besonders an den Extremitäten und am Schwanz) bis auf die Knochen, Apathie, Fressunlust, seltsamen Geruch, Rötungen, gerötete und geschwollene Augen, Blutergüsse im Kopfbereich, Farbänderungen der Haut ins fahle und verschleimter Haut äußern kann. Die einzig wirkenden Mittel sind Antibiotika, demzufolge ist bei Verdacht auf Molchpest unbedingt ein Fachmann aufzusuchen.
Verpilzungen sind weniger dramatisch aber unbehandelt nicht weniger letal. Zur Therapie können Salzbäder ( ca. 1 Esslöffel Salz / Liter ), Tee ( pro 10Liter Beckenvolumen einen Beutel unaromatisierten schwarzen Tee einhängen), Seemandelbaumblätter u.ä. eingesetzt werden, jedoch ist auch hier der Rat eines Fachmanns von Nöten, besonders wenn eine Amputation nötig sein sollte. Pleurodeles waltl Links: